Es gab eine Zeit, in welcher der TeddieBlog gern gelesen wurde, besonders dann, wenn Elisha unsere Geschichten erzählt. Ein Blog, nicht nur für Hundemenschen! Check it out, die Findungsphase ist im heißen Gange. Viel Spaß dabei wünschen Jürgen, Satyr und Elisha aus dem schönen derzeit verregnetem Haltern am See! 

 

 Eine Kostprobe aus Sommer 2008 folgt weiter unten oder als Download:

 

 

 

05.07.11

00:33:58


Shit, mir geht das gar nicht gut. Am Sonntag hatte ich Probleme mit meinem Knie, was heute zum Glück weg war. So konnten wir am frühen Abend noch eine mittlere Runde von knapp 5 km laufen.


Ich frage mich immer mehr, wie ich das schaffe. Die letzte Woche war bereits sehr schlecht, in den letzten Tagen habe ich kaum etwas Futterbares bei mir halten können. Ich kämpfe und kämpfe und dabei komme ich nicht ein Stück voran. Vieles schiebe ich seit Wochen vor mir her. Mein Körper baut immer mehr ab und psychisch geht es genau so. Schnellstens muss sich hier etwas ändern.


Einziger Lichtblick ist, ich konnte einen richtig guten Roller für ganz wenig Geld ersteigern. Ein sehr stabiler Downhill Roller mit Scheibenbremsen. Wenn wir gut üben, kann ich damit die Teddies auch dann auslasten, wenn ich nur schlecht laufen kann.


Die Teddies sind derart extrem anhänglich, was mir schon richtig Angst macht. Schließlich merken die besser, was los ist, als ich selbst.


 


 

 

 

03.07.11

Tz, Tz, und schon wieder übernehme ich das Wort. Die Teddies schlafen und ich heule, weil ich heute wieder ganz besonders deren Hundezauber erleben durfte. Diese Hunde sind einfach … dass sogar mir die Worte ausgehen.


Aber was war denn wieder? Physisch und psychisch bin ich noch immer in einer schlechten Verfassung. Jeder Morgen, an dem ich aufwache ist bereits ein Wunder. Ich wiege aktuell unter 34 kg!!!!!! (Ja, ich kämpfe, aber ich kann kein Gewicht zunehmen.)


Das ist doch total irre, das kann es gar nicht geben. Ich frage mich immer, wie ich das überhaupt schaffe, mich zu versorgen. Und dabei koche ich derzeit sogar meist mehr als ein mal frisch für mich, versorge Haushalt etc. Außerdem arbeite, schreibe ich viele Stunden pro Tag, oder besser wohl Nacht und lese extrem viel, sauge Wissen auf.


Gestern war ein sehr schlechter Tag. Ich konnte kaum essen, weil ich mal wieder nichts, nicht einmal einen Schluck Wasser, bei mir, bzw. in mir halten konnte. Bis um 6:00 habe ich gearbeitet und um 11:00 bin ich aufgestanden. Dabei wollte ich doch versuchen, eine möglichst lange Strecke mit meinen Teddies zu laufen.


Um kurz vor 15:00 sind wir dann auch Richtung Hohe Mark aufgebrochen und nach dem kurzen Schlaf mal nicht ausgebrochen. Dann muss ich immer häufiger und wehmütiger an das letzte Jahr denken, was mir gar nicht gut tut. Ich kann so Vieles nicht verstehen und schaffe es einfach nicht, mich zu melden.


Vom Napoleonsweg sind wir am Frankenhof sehr nahe am Wolfsgehege vorbei. Die Teddies konnten das riechen, das konnte ich denen deutlich ansehen. Beide hatten die Nasen in der Luft und zogen Richtung der Wölfe.


Ich war gut getaped, bekam gut Luft und das Wetter zum Laufen optimal. Einen Teil der Strecke wollte ich über Nebenwege laufen. So stand ich bald mitten im Wald und der Weg hörte plötzlich auf. Einfach so, weg. Die etwa 2 km lange Strecke wollte ich nicht zurück laufen und wir mussten uns durch Farn und dichtes Unterholz kämpfen, was sehr viel Kraft und Nerven gekostet hat.


Klar dass ich den Sportstrecker laufen hatte, habe allerdings nicht auf die Karte geschaut, sondern bin einfach mal der Nase gefolgt. Was denn auch gut funktioniert hat.


Am Ende haben wir 14,11 km geschafft in fast genau 3 Stunden. Die Teddies zu sehen, wie gut es denen geht, unser Ausflug denen Spaß macht oder die Plüschhintern nebeneinander vor mir wackeln hat eine Magie in mir geweckt. Ich bin wirklich sehr stolz auf unsere Leistung. Das hat sooooo gut getan.


Unterwegs sind uns einmal zwei und einmal ein Mountainbikedriver, einmal drei Jogger und eine Wandergruppe von ca. 20 Leuten getroffen. Von denen wurde ich gefragt, wie alt denn meine Hunde sind. Als ich 10 und 7 Jahre genannt habe, meinte eine Frau, sie beide Hunde auf höchstens 3 Jahre geschätzt. Natürlich haben beide den Clown gespielt.


Nach unserem Lauf war ich sogar noch Tanken und Einkaufen. Wieder daheim gab es für die Teddies ein besonderes Mahl. Gestern habe ich im Fressnapf gefrorenes Rindfleisch gekauft. Das gab es heute mit etwas Joghurt, Olivenöl, Eigelb, einige Krümel Brot und Haferflocken.


Auf unserem Lauf hatte ich meine schwersten Stiefel an, was eine optimale Wahl war. Klar, ich spüre jetzt, 03:57:30, meine Beine und essen konnte ich leider auch nicht viel, fühle mich aber trotzdem super. Was aber leider nicht lang gehalten hat.


 

 

  

Verhalten


 

Immer wieder bieten mir die Teddies neue Überraschungen, derer Verhalten verläuft wohl in ähnlichen Phasen wie bei uns Menschen. Damit meine ich zum Beispiel, dass ich derzeit täglich Pizza essen und neue Rezepte ausprobieren mag und einige Tage oder Wochen später ist es bzw. isst es etwas Anderes.


 

So hat Elisha momentan eine Zeit, in der sie ständig zum Kuscheln kommt und am Liebsten jede Minute dicht bei mir sein mag. Sie stupst dann nach meiner Hand oder schmiegt sich besonders an, wenn sie gekrabbelt werden will. Aus Prinzip und damit die Chefin nicht automatisch bekommt, was sie will, lehne ich ab.


 

Aber ich sage euch, nicht mal Steine können dem widerstehen. Wie durch Magie wandert dann meine linke Hand Richtung Elisha und ich merke das nicht mal. Wenn gar nichts Erfolg bekommt, dann legt sie ihren Kopf auf meinen Schoß und schaut mich an, spätestens dann hat sie gewonnen.


 

Heute 02.07.11 hat sie eine ganze Weile, vielleicht ein bis zwei Stunden, halbhoch neben, fast vor mir gesessen und mich angeschaut. Aber nicht mit ihrem „Niemandkannmirwiderstehenblick“, sie hat einfach nur geschaut, beobachtet. Jau, wenn Dich ein Husky, besonders Elisha derart anschaut, dann fallen euch eure Sünden bis ins Säuglingsalter ein.

 

Ein ganz "normaler" Sonntag:

 

 

28.06.11


Super, heute waren wir seit langem mal wieder in der Heide laufen. Da ist es doch immer so schön und reich an Abwechslung. Als jedoch hier die Brücke zur Stever gesperrt war, mussten wir anstatt normal 4 Minuten, eine halbe Stunde über Haltern fahren und dadurch haben wir uns die Heide quasi abgewöhnt.


Es war sehr warm heute, aber das macht uns ja nicht sehr viel aus. Außerdem haben wir uns gefreut, dass Jürgen heute einen guten Tag hatte. Wir sind eineinhalb Stunden gelaufen und haben 5,5 km geschafft. An einem Stück!


Klar, wir haben mehrere kleine Pausen gemacht, aber die Strecke heute führte auch durch Sand und Hügel, also eigentlich sogar anstrengend zu laufen. Satyr und mir ist das egal, wir haben gelernt, zu warten.



So Du kleines Fellmonster, ich, also der Alte, mag auch noch was erzählen:


Ja, es war wirklich ein schöner Lauf und die Teddies haben sich wirklich gut benommen, es hat richtig Spaß gemacht. Immer wieder wundere ich mich, wie wenig Hitze den Teddies ausmacht.


Auf unserem Rückweg habe ich mir noch ein Eis beim mobilen Italiener gegönnt und mit heim genommen. Derzeit lasse ich die Hunde an der Doppelleine vom Auto bis zur Terasse laufen, ohne ich die Leine festhalte. Die Teddies warten dann brav am Törchen auf mich.


Als wir heute im Auto waren, ist Elisha aus dem Geschirr geschlüpft und daheim angekommen, habe ich Satyr und Elisha aus dem Auto laufen lassen. Elisha, also ganz ohne Geschirr steht bereits am Törchen und wartet. Doch als ich soweit bin, dreht sie um und stolziert durch die Gegend.


Und nein, ich bin nicht hinter ihr hergelaufen. Sofort kommt sie zurück und wartet, um dann in die andere Richtung zu laufen. Ich habe es mir mit Satyr und meinem Eis auf der Terasse bequem gemacht und nach ca. 3 Minuten war auch eine enttäuschte Elisha zurück. Sie war nicht mal nass, ich dachte, sie wäre zur Stever ins Wasser gelaufen.


Wie gesagt, Hitze bekommt uns gut. Ok, als wir heute Nachmittag heim kamen, war uns allen warm. Interessant jedoch fand ich, dass Satyr schneller wieder fit war, als Elisha im Vergleich. Die hatte zwar noch ihre Extrarunde, aber das hat sie kaum beansprucht.


 


 

04.05.11

Na sag mal, denkt der denn, ich bin blöd? Also... es war vor etwa zwei Wochen. Als wir am Erdloch etwas gelaufen sind, habe ich ein leckeres Kaninchen gefunden. Aber als denn Jürgen auch so weit war, wollte der mir das wegnehmen. Spinnt der? Satyr und ich haben nur ein ganz ein kleines Frühstück bekommen.


Und wen stört es denn, ob nun die Würmer oder sonstwie den Hasen bekommen oder eben ich. Das sollte dem doch egal sein und für diesen Leckerbissen verzichte ich heute Abend gerne mal auf mein Futter. Obwohl... bis dahin habe ich sicher wieder Hunger. Auf jeden Fall lasse ich mir die Gelegenheit nicht verbieten.
 

Dann kommt der Alte und will das Kaninchen selbst essen. Aber nein, ich teile nicht und wenn der das Teil nicht mal anfassen mag, dann kann der mir das auch nicht wegnehmen. Irgendwie hat er das denn doch geschafft, mir den Appetit zu verderben.
 

Gestern war es denn so weit, wir endlich wieder dort waren. Ha, ich freue mich schon. Reichlich durchgezogen schmeckt der Hase jetzt noch viel besser. Ich hoffe, der ist noch, wo ich den gelassen habe. Schließlich hatte ich nicht mehr die Möglichkeit, meinen Leckerbissen zu verstecken.


Und dann? Was soll das, wir mussten an der Leine bleiben.


 

04.06.11

Elisha meint......


Mal ehrlich, eigentlich ist es ja immer so, aber besonders derzeit sorgen wir uns um den Alten, dem es leider immer noch nicht gut geht. Satyr und ich wollen besser gar nicht wissen, was ihm der Arzt gesagt hat, dass Jürgen eigentlich im Krankenhaus sein sollte. Aber zum Glück kümmern wir uns um unseren Menschen und das mit Erfolg!


Gestern hat Jürgen wieder die ganze Nacht gearbeitet, aber, und das ist wichtig, er hat ordentlich viele Kalorien geschafft, nur uns zu wenig davon abgegeben, aber das sind wir ja schon gewohnt. Der Typ ist derzeit wieder derart bescheuert, um drei Uhr in der Nacht macht er eine Pause, geht in die Küche und macht sich was zu futtern. Aber als er fertig war, gab es auch für die lieben und ewig verhungerten Hunde einen kleinen Snack, in Form von Rührei mit Käse. Danke, kochen kann der ja..... Aber für uns gab es keinen Pfannkuchen zur Nachspeise, die Egoist. Er kann sich die Dinger mit Marmelade beschmieren und für uns extra Pfannkuchen ohne Zucker backen. Grml


Es war schon sieben Uhr am Morgen, als sich Jürgen endlich etwas hinlegt. Nach nur wenigen Stunden sind wir sofort auf die Terasse gezogen, weil es wieder ganz tolles Wetter hatte. Es heißt und viele denken, dass Huskies unter Hitze besonders leiden. Das ist völliger Blödsinn, bei warmem Wetter sind wir genau so aktiv, wie sonst auch. Und wir sind so gern draußen auf der Terasse und hören Musik. Dabei kann ich förmlich spüren, wie gut Jürgen das tut. Also, schon aus diesem Grund lieben Satyr und ich warmes Wetter.


Eigentlich wollten wir zum Teufelsmoor fahren und dort trainieren. Der Boden dort ist sehr sandig, was gut für die Muskeln aller unserer zehn Beine ist. Aber dort waren Waldarbeiter damit beschäftigt, Holz aufzuladen, also sind wir einige Meter weiter zur Erdlochrunde gefahren. Psst, was ich sehr viel besser finde, weil ich immer noch die Hoffnung habe, dort wieder einen toten Hasen zu finden. Wie in Schlaraffia, was wäre das doch schön. Der Alte hat uns aber auch beide an die Leine genommen, wo wir natürlich weniger Freiraum haben.


Aber egal, was auch immer wir zusammen unternehmen ist sehr schön. Was auch immer wer mit uns macht, finden wir toll. Grad angekommen haben wir noch voll der Vorfreude, aber ganz brav darauf gewartet, Jürgen sich verkabelt und diese Dinger in die Ohren gestopft hat. Aber wehe, wenn sie losgelassen? Ja, wie meistens haben Satyr und ich erst mal voll aufgedreht und an Jürgen überhaupt nicht mehr gedacht. Aber es hat so interessant gerochen und seit wir zum letzten Mal dort waren, gab es noch viele weitere Hunde, die dort ihre Menschen durch die Wälder gezogen haben. Machen Hunde doch so?


Nachdem wir uns erst mal ausgetobt und geschnüffelt haben, sind wir auch ganz toll an der Leine gelaufen. Es macht so viel Spaß, wenn ich mit Satyr Schulter an Schulter im Gespann laufen darf. Ok, vor zwei Tagen hatte Jürgen wieder, was er leichten Darmverschluss nennt, hatte Fieber und sowas. Wir konnten spüren, wie Jürgen noch wackelig war und sonst er schließlich auch noch lange nicht seine alte Kraft zurück hat. Schon deshalb sind wir ganz lieb an der Leine gelaufen.


Anmerkung der schreibenden Stimme unserer Chefin:

Ja, wieder durfte ich erfahren, dass auch die Teddies warmes Wetter lieben. Obwohl, naja, die lieben eigentlich jedes Wetter, Hauptsache, die dürfen laufen. Und ich durfte wieder erfahren, dass ich mich absolut auf meine Hunde verlassen kann, wenn es wichtig ist. Zuerst wollte ich fast schon wieder umdrehen, weil für mich blinde und taube Teddies mit deren Nase am Boden, mich von links nach rechts durch den Wald ziehen.


Als ich schon ziemlich platt war, kam die plötzliche Wende. Die können wirklich Alles, wenn sie denn wollen. Dann sind die wie zwei Engel, Schulter an Schulter mit deren Plüschhintern vor mir hergewackelt. Ja, das sieht so niedlich aus, habe ja auch schon mal Bilder davon gemacht. Ich musste dolle kämpfen und brauchte mehrere Pausen. Und wer meine wiggeligen extrem aktiven Huskies kennt, kann sich kaum vorstellen, dass die dann ganz brav vor mir sitzen, ohne dass ich extra etwas dazu sagen musste. Das beeindruckt mich immer wieder neu.


Am Ende haben wir mit Mühe 2,5 km geschafft und ich war ziemlich platt. Schlimm, ich muss unbedingt wieder mehr Kraft gewinnen, noch vor einem Jahr konnte ich doppelt so weit auf einem Bein hüpfen.


So gebe ich das Wort wieder an unsere Pupsmaus:


Was soll das denn? Der will 5 km auf einem Bein hüpfen? Der soll es erst mal mit Laufen probieren. Manchmal schreibt sogar der Meister geflügelter Worte (Allein das schon wieder.....) haufenweise Blödsinn. Oder seitenweise......

 

 

 

 

TeddyBlog aus 2008

 

08.07.08


 

Ständig, immer und gerne beobachte ich meine Teddies deren Verhalten und unsere Beziehung. Wobei es mir schwer fällt, unsere verschiedenen Phasen beschreiben zu können. Als es mir im Winter so schlecht erging, hatte ich den Eindruck, dass die Teddies sich wirklich um mich sorgen. Schließlich sind meine Hunde wohl jene Wesen, welche mich am Besten kennen.


 

Sie waren sehr anhänglich, haben sich immer im selben Zimmer aufgehalten, wo ich bin. Wenn ich ins Bad gehe, kommt Satyr mir hinterher. Geschlafen haben sie möglichst dicht bei mir. Leider konnten wir kaum Ausflüge unternehmen.


 


 

Eigentlich sind die Hunde jetzt auch so, aber trotzdem irgendwie anders. Wenn es sehr warm ist oder bei Gewitter und immer gerne zwischendurch legt sich Elisha gern in die Küche unter die Einbaulücke, wo eigentlich der Kühlschrank hinein gehört. Außerdem liegt sie gerne auf der Terasse oder besetzt ihren Aussichtspunkt. Aber egal, wo sie grad liegt, kommt sie in regelmäßigen Abständen bei mir vorbei, um sich ihre Streicheleinheiten zu holen, wenn ihr gerade danach ist.


 

Satyr ist meist im gleichen Raum wie ich. Dabei liegt er auch nicht immer nahe bei mir und kommt wie Elisha gelegentlich vorbei, um sich seine Streicheleinheiten zu holen. Und mehrfach am Tage kuscheln oder spielen die Hunde untereinander.


 


 


 

15.07.08

02:12:51


 

Klar, die Teddies sind wie ich verschiedenen Phasen unterworfen. So gibt es Zeiten, an denen ich ganz oft mit den Teddies in der Heide laufe. Und jetzt habe ich eine Zeit, in welcher ich 3 bis 4 mal in der Hohen Mark mit den Teddies laufe.


 

Großer Vorteil dort:

Wir können unseren Van fein im Schatten abstellen. Zu Anfang der Tour befindet sich ein Wasserloch, wo die Teddies sich austoben und ich tolle Bilder machen kann. Von dort aus können wir verschiedene Strecken laufen und wenn wir zum Dicken heimkehren sind die Hunde meist sauber. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Hohe Mark sehr sehr groß und weitläufig ist. Ich glaube, die HM reicht sogar bis nach Holland.


 

Und der größte Vorteil liegt darin, dass wir dort niemandem begegnen müssen. Grins, außer, dass wir letzte Woche mitten im Wald meinen Onkel im LKW getroffen haben, weil die Firma dort neue Wege mit Schotter aufgeschüttet haben. Außerdem sind dort sehr wenig Zecken.


 

Und seit in der Heide Reitwege ausgeschrieben sind, laufe ich dort gar nicht mehr gern, weil die Wege meist total verschlammt sind.


 


 


 


 


 

Ok, die Teddies sind immer sehr lieb und anhänglich zu mir. Und ich weiß gar nicht, wie ich beschreiben soll, dass Elisha momentan besonders anhänglich und liebebedürftig ist.


 

Wie immer, liegt sie gern allein im Flur oder in der Küchennische vom Kühlschrank. Gelegentlich kommt sie dann wie immer zu mir, will gekrabbelt werden und legt sich zu mir. Eigentlich wie immer.


 

Sobald ich mich hinlege, kommt Satyr zu mir und legt sich zu meinen Füßen in die Kniebeuge. Elisha legt sich dann gerne an meinen nicht vorhandenen Hintern und stützt damit auch meinen Rücken. Und da ich momentan einen üblen Schmerzpegel habe, liebe ich es sehr, wenn die Hunde sich so hinlegen.


 

Weiß der Henker, woher die Teddies wissen, was mir wo schmerzt. Seit Monaten lege ich mich meist nur einige Stunden auf unsere 3er Couch. Elisha legt sich derzeit ganz oft halb auf meinen Bauch oder und Rücken. Und besonders freue ich mich, dass sie sich derzeit halb über mich und ihren Kopf ganz dicht an meinen legt.


 

Das hat sie als Baby gerne gemacht, dass sie sich mit auf mein Kopfkissen legt. Dann hat sie einige Monate gar nicht bei Satyr und mir gelegen und hat lieber auf dem Boden geschlafen. Und bis vor einigen Wochen hat sie zwar gerne bei mir gelegen, hat aber, wie Satyr auch, immer mal wieder auf dem Boden gelegen. Und dass die Teddies morgens zum Kuscheln kommen ist meist jeden Tag so.


 


 


 


 

Heute war es wieder ganz besonders schön mit meinen Bärchen. Ich muss endlich wirklich lernen und praktizieren, dass ich mich einfach nur von meinen Hunden leiten lasse.


 

Eigentlich ging es mir heute Mittag gar nicht so dolle, weil ich starke Bauchschmerzen hatte und wieder irgendwie traurig. Und natürlich gibt es die immer wieder und ständig anwesende Angst. Außerdem wechselte das Wetter ständig von sonnig auf bewölkt, so dass ich nicht wusste, was ich anziehen soll und ob es eventuell regnet.


 

Dann gings los. Als wir an unserem Lieblingsplatz ankamen, schien die Sonne, was sich während unseres Ganges nicht geändert hat. So konnte ich primal laufen und mir war weder zu warm noch zu kalt.


 

Zuerst sind wir zum Wasserloch gelaufen. Und es war so schön, wie die Teddies getobt haben und super glücklich ausgesehen haben. Was auch eigentlich immer so ist. Ich habe eine kurze Pause für einige Bilder genutzt.


 

Die Bilder sind so toll geworden und es lässt sich wieder super toll erkennen, dass die einen nahezu identischen Bewegungsapparat haben und wie sehr ähnlich die beiden sich sind.


 

Und es war eben wieder genau so, dass die Teddies an Kreuzungen gewartet haben und regelrecht gelockt haben, unsere Runde weiter auszudehnen. Zwischendurch habe ich einige Übungen mit denen gemacht. Meine Knochen taten übelst weh, trotzdem konnte ich jeden Augenblick genießen.


 

Als wir wieder zum Van kamen, hab ich mir einen leckeren Kaffee gemacht und wir sind nach Sythen zum Einkaufen gefahren. Natürlich habe ich wieder ein Fladenbrot (Super frisch das ist), diesen neuen besonderen Käse dort, Weingummi, Kochschinken, Milch und für die Teddies je einen Hähnchenflügel gekauft.


 


 

Wieder daheim habe ich trotz meiner starken Schmerzen noch toll was geschafft. Endlich habe ich geschafft, was ich mir schon lange gewünscht habe: Die Teppiche und Sitze habe ich ordentlich mit Reinigungsschaum, Staubsauger und Bürste bearbeitet. Jetzt scheine ich geschafft zu haben, diesen merkwürdigen Geruch getötet zu haben. Denke mittlerweile immer mehr, dass dieser seltsame Gestank auf Blut zurück zu führen ist.


 


 


 

Bin wirklich sehr stolz, auf was ich bei dem Van geschafft habe. Schließlich war der ja auch wegen seiner optischen Mängel, der Delle und dem Gestank so billig war. Es braucht noch etwas Arbeit: Strom verkabeln etc, finaler schwarzer Anstrich innen und außen, Gebläsemotor, Kunststoffverkleidung und die Heckklappe.


 

Im Gegensatz zu meinem „lieben“ Nachbarn bin ich der Meinung, dass mir die Arbeit bisher recht gut gelungen ist. Gestern musste ich sehr früh raus, weil ich ko... musste und Bauchschmerzen hatte. Dann habe ich mich auf die Terasse gelegt. Da gehen doch tatsächlich dieses A... mit seinem Sohn an uns vorbei und ich höre, wie der flüstert: Der war so schön lackiert und dann hat der den mit einer Rolle total versaut, und wie das Haus aussieht, so schlecht gestrichen, wie faul ich sei und blabla. Gut war jedoch der Gesichtsausdruck, als ich meinen Kopf hebe und sage: Und der dumme, faule Idiot hat sogar noch richtig gute Ohren.


 

Und ich mache mir wegen solchem Gelaber auch noch einen Kopf. Ich bin jedoch der Meinung, dass, was ich in den letzten Wochen an Van und Haus geschafft habe. Und für diese Arbeiten kann ich nunmal keine Fachwerkstatt beauftragen. Außerdem, wo liegen da die Verhältnisse? Das Auto hat knapp über 1000 euro gekostet und gerade deshalb optisch einiges zu tun war.


 

OK, ich nehme an: Bei einigen Dingen habe ich übertrieben. Die Delle hätte ich nicht rausmachen müssen. Und der Rost war auch so dolle nicht. Durchrosten kann an dem verzinkten Blech nicht so leicht. Auch die Macken an den Stoßstangen hätte ich nicht bearbeiten müssen. Naja, schon öfter als jemals mit einem meiner Busse wurde mir gesagt, wie schick unser Auto geworden ist. Und mit Ausnahme der Delle habe ich von allen Änderungen vorher/nachher Bilder.


 


 


 


 

17.07.08

01:47:49


 

Klar, wie jeden Tag und immer bin ich sehr stolz auf meine Teddies. Ich liebe die sehr und jeden Tag wachsen wir mehr zusammen und lernen uns besser kennen, verstehen wir uns besser.


 

Vorhin geschehen

Satyr setzt sich vor mich hin, was verschiedene Gründe haben. Allerdings sehe ich ihm am Gesichtsausdruck an, was der will. So frage ich: Möchtest Du nochmal kacken? „Wuff“ und schon habe ich mir die Schuhe angezogen und bin noch eine kleine Runde mit den Hunden gelaufen. Und beide nutzen das niemals aus, wenn die einfach nur Lust haben raus zu gehen. Haben die schließlich immer.


 


 

05:58:08


 

Da ich üble Rücken und Bauchschmerzen habe, kann ich nicht schlafen und außerdem habe ich grad einen Schreibkick, den ich gerne ausnutzen möchte. Dann kommt Elisha, setzt sich neben mich, schaut mich an und stupst mit ihrer Pfote. Und noch während ich sage, dass ich sie jetzt nicht krabbeln kann, weil ich einen Goffel brennen habe und dabei schreibe, liegt das Ding schon im Ascher und ich krabbel sie an der Backe, worauf sie einen supersüssentollen genießerischen Gesichtsausdruck aufsetzt.


 

Danach legt sie ihren Kopf anschmiegsam.


 


 

Und was ich an beiden Hunden so sehr liebe ist deren Geruch


 


 


 


 

20.07.08

03:36:13


 

Also, wenn das heute das vorhergesagte schlechte Wetter war, dann wünsche ich mir für den Sonntag bitte auch schlechtes Wetter. Für uns war das ein traumhafter Tag. Immer wieder hat es zwar geregnet, war aber auch ebenso oft sehr schön.


 

Und nachdem ich es endlich geschafft habe, unseren Van aus dem Carport zu zirkeln, weil ein ach so lieber Herr mal wieder meinte, den kleinen Idioten ärgern zu müssen, ging es dann auch los für uns. Jeder wird einmal bekommen, was wer braucht, wobei die Unbekannte nur die Zeit ist.


 

Wieder zog es mich in die Hohe Mark. Ich liebe es doch so sehr, Bilder davon zu schießen, wenn die Teddies durch das anfängliche Schlammloch rennen. Und sobald wir unseren Dicken verließen, hatte es wirklich schönes Wetter.


 

Dann lief eine Wandergruppe über den Hauptweg, von dem das Wasserloch etwa 150 mtr entfernt. Da ich sehr interessierte Hunde habe, liefen die Teddies auch direkt dort hin. „He, nimm mal die Hunde an die Leine.“ Mich hat es nicht gejuckt und er konnte sich vor seiner Frau und der Wandergruppe profilieren konnte. Na, dem hab ichs aber gezeigt.


 

Meine Teddies liefen nur kurz außen um die Gruppe, konnten keine Hunde finden und kamen sofort auf ein leises meines Rufen zu mir zurück. Auf dem Weg dorthin jedoch habe ich die Hunde nicht gestoppt.


 

Derzeit hören die Teddies wirklich sehr gut, weshalb ich denen auch sehr viel Freiraum anbiete, welchen die natürlich gerne nehmen. Lach, allerdings sollte man darauf achten, dass der Arm dran bleibt, wenn einem Husky eine Hand gereicht wird. Was allerdings im übertragenem Sinne gemeint ist, denn Husky, welche beißen, sind bei den Eskimos im Kochtopf gelandet sind. Und eigentlich hören die immer gut, nur eben nicht immer auf mich.


 

Ja, ich habe das große Glück, mich nicht nur jeden Tag über meine Fellzwerge freuen, sondern auch ganz oft über diese wundern darf. Denn schließlich müssen sich die Hunde ständig etwas Neues einfallen lassen, um bei mir therapeutisch erfolgreich zu sein.


 

So wundere ich mich derzeit über Satyr, der im Moment heftigst aufdreht. Dass, wird aber auch wohl an mir liegen. Er merkt, dass es mir langsam besser geht. Und wir unternehmen auch sehr viel, wobei sich darüber natürlich beide Hunde freuen.


 


 


 


 


 


 

21.07.08

22:37:51


 

Als wir gestern Abend gegen elf Uhr noch eine kleine Runde draußen waren, ist Satyr ausgebüxt. Er ist aus seinem Halsband geschlüpft und hat die Dinge selbst in die Hand, sorry Pfote genommen. Und wenn ich ehrlich bin habe ich ihn nicht mal zurück gerufen.


 

Nein, ich habe mir keine Sorgen gemacht. Schließlich kenne ich meinen kleinen Gangster ganz genau, was der macht. Er nimmt die kleine Runde der Stever entlang. So war er denn auch in etwa 5 Minuten wieder bei uns.


 

Weniger angenehm war die Tatsache, dass Elisha völlig ausgerastet ist und kaum zu bändigen war. Als Satyr zurück war, blieb er sogar auf Abstand, weil Elisha deutlich anzusehen war, dass sie gleich voller Freude wild über ihn herfallen wird.


 

Also mache ich Elisha an einem Baum fest und will zu Satyr gehen, um ihn abzuholen. Leichter gesagt als getan. Kaum war ich zwei Meter von Elisha entfernt, da hat sie derart heftig geheult und gezetert, dass ich besser gar nicht wissen will, was jene gedacht haben, welche sie gehört haben. Wobei man dann auch erst mal darauf kommen muss, dass es sich um einen Hund handelt, wer dieses Geschrei veranstaltet. Elisha kann schließlich nicht bellen.


 

Nun habe ich mich gefragt, wen ich denn jetzt genau an dem Baum festgemacht habe. So war es mir nämlich völlig unmöglich, mich auf Satyr zuzubewegen, welcher etwa 5 mtr entfernt von uns stand und das Spiel aufmerksam beobachtet hat. Er hat dann noch eine kleine Schnüffelrunde im Sichtkreis unternommen, bis er sich todesmutig dem hüpfenden Fellbündel näherte.


 


 

Kleiner Exkurs


 

Dieser „Vorfall“ regt mich an, wieder einige Worte über das Thema Leine und Freilauf zu verlieren, besser gesagt geben. Der tolle Hundeversteher, dessen Rüde ausbüxt und eigenständig eine Runde unternimmt. Wie bitte ist das zu erklären????????


 

Sowohl Satyr als auch Elisha sind nicht gerade als gut leinenführig zu beschreiben, um es vorsichtig auszudrücken. Anders ausgedrückt wurde Elisha an der Leine schon mehrfach als sportliche Herausforderung beschrieben wurde.


 

Was sich im Grunde durch Satyr und eine Koppelleine für beide Hunde deutlich steigern lässt. Und ehrlich gesagt ist es mir ein völliges Rätsel, dass ich noch nie mit der Leine um die Hand gewickelt Bodenkontakt aufnehme und unsere Waldwege auf eine neue Weise kennen, aber wohl nicht lieben lernen werde. Ich habe den Eindruck, dass die immer genau so weit gehen, wie ich die Hunde bewältigen kann.


 

Natürlich können die Teddies auch ordentlich an einer Leine laufen, allerdings sollten sie zuvor mindestens eine Stunde Freilauf haben. Die laufen aber auch deshalb nicht sonderlich gut und einfach an der Leine, weil ich darauf wenig wert lege, bzw. diese Fähigkeit in unserem Leben so gut wie nie benötigen. Zudem mag es aber auch an der Rasse liegen bzw. derer extremen Neugier.


 


 


 


 


 


 

Und der Montag

22.07.08

02:53:03

Hach wie schön ist doch das Leben mit diesen meinen Viechern.


 

Welch ein Elend, heute muss ich zum monatlichen CheckUp zu meinem Hausarzt, was immer mit sehr viel Wartezeit verbunden ist. Am Schlimmsten jedoch ist mir die Zeit, welche ich dort im Wartezimmer verbringen muss. Dort sitze ich ohne Hunde und fühle mich regelrecht nackt.


 

Um halb vier war ich zum ersten Mal in der Praxis und sollte um kurz vor sechs wieder dort sein. Die Teddies wissen natürlich genau Bescheid, wenn ich in die entsprechende Gegend des Krankenhauses (In welcher mein Doc mit einem Partner eine Praxis betreibt.) fahre und nach einem Parkplatz suche, der groß genug für unseren Van ist. Außerdem können die es sicher riechen, wenn ich aus einer Arztpraxis komme.


 

Seis drum. Auf jeden Fall hat es übelst geregnet, so dass ich zuerst im Dicken Kaffee getrunken und gemütlich etwas gelesen habe und mein feines Notebook hatte ich natürlich auch dabei. Als der Regen weniger wurde, bin ich dann zum Windrad gefahren, wo wo wir etwas gelaufen sind.


 

Als ich um sechs Uhr wieder am Krankenhaus war, hat es bis viertel vor Acht gedauert, bis ich endlich wieder zurück bei meinen Schätzen war.


 


 

Doch zuerst gibt es Erfreuliches zu berichten:

Mein Doc war regelrecht entzückt von meinem Eindruck. So wie heute habe er mich bisher in den letzten Jahren noch nie gesehen. Auch meine Blutwerte zu Ca und F zeigten eine sehr positive Tendenz. Abgesehen von meinen Abszessen und meinem Schmerzpegel geht es mir auch wirklich sehr gut.


 

Derzeit bin ich sehr aktiv, mir gefällt mein Leben sehr und ich kann meine zauberhaften Hunde genießen und erleben. Je mehr ich am Tag mit den Bärchen unternehme, je mehr bekomme ich zwischendurch, am Abend und in der Nacht geschafft. Ebenfalls schaffe ich es im Moment auch sehr gut, Auto und Haus sauber und ordentlich zu halten.


 

Ich habe guten Appetit und meine Arbeit macht sehr gute Fortschritte und ich liege sehr gut in meinem Zeitplan. Außerdem bin ich sehr kreativ, wodurch ich auch sehr viel schreiben kann.


 

Übrigens habe ich auch heute den Partner von meinem Hausarzt getroffen, welcher mich als Patient nur einmal sehr kurz kennen gelernt hat und selbst dieser meinte, dass ich aussehe, als wäre ich im Urlaub gewesen.


 


 


 


 

Auf jeden Fall scheint Satyr sich Sorgen zu machen, wenn ich zum Krankenhaus fahre. Er saß wie immer auf dem Sitz, welcher in die Richtung zeigt, in welcher er mich am Ehesten sehen kann, wenn ich zurückkomme. Er tut mir dann so leid, weil er dann wie versteinert dort sitzt und auf mich wartet. In dieser extremen Form tut er es nur dann, wenn ich ins Krankenhaus gehe.


 

Nach 90 min dann wurde ich nicht stürmisch sondern regelrecht erleichtert begrüsst. Für den Rest des Tages waren beide Hunde extrem anhänglich. Es war sogar regelrecht seltsam. Und ich darf wieder einmal mehr über meine Hunde lernen.


 

Wieder daheim habe ich natürlich erst die hungrigen Teddies versorgt. Etwa gg zehn Uhr sind wir noch einmal draußen gewesen. Etwa gegen zwei Uhr wollte Satyr nochmal raus. Ich kann mich nicht erinnern, wann Satyr zuletzt außer der Reihe pinkeln muss. Ich kann nicht einmal genau beschreiben, wie ich ihm das ansehe, auf jeden Fall wusste ich sofort Bescheid, als der mich angeschaut hat. Muss er außer der Reihe kacken, dann sieht der irgendwie anders aus.


 

Draußen war es heute Nacht irgendwie unheimlich. Der Mond warf ein fahles Licht und im Wald waren Tiere unterwegs und zudem waren aus der Ferne Stimmen zu hören. In solchen Situationen wünsche ich mir dann, dass uns niemand begegnet. In einem solchen Fall und wenn dieser auch noch betrunken ist und direkt auf uns zugelaufen kommt, bekommt Elisha sicher Angst und Satyr würde sich für die Verteidigung verantwortlich zeigen.


 


 


 

Danach habe ich noch einige Stunden gearbeitet in welchen er die ganze Zeit nahe bei mir gelegen hat. Normal wechselt er sich dabei mit Elisha ab. Er hat den Platz nicht einmal dann verlassen, als Elisha gemeckert hat. Er kuschelt sich nahe an mich und achtet darauf, den Körperkontakt dabei nicht zu verlieren.


 

Und natürlich habe ich ihn auch ganz oft gekrabbelt. Was hat dieser Hund schon alles für mich getan. Was Alles habe ich diesem Hund zu verdanken. Dieser Hund ist mir derart vertraut geworden, dass er quasi ein Teil von mir ist. Und zwar ein sehr wichtiger Teil.


 

Ja, ich liebe meine Hunde zu gleichen Teilen und ich behandel die auch komplett gleich. Aber Satyr war damals der Anfang für ein neues Leben für mich. Und je mehr ich mich daran orientiere, desto besser tut es mir wohl. Wobei Elisha zusätzlich eine ganz besondere zauberhafte Motivation.


 

Und lach, und zwar eine Motivation, welche keinen Widerspruch duldet.


 


 

Ich bin schon sehr gespannt, wie die Hunde sich verhalten, wenn ich mich jetzt hinlege. Und sicher ist, dass ich auch davon gerne berichten werde.


 


 


 


 

22.07.08

22:29:44


 

Ja, was habe ich gesagt? Auf meine Fellmützen ist Verlass. Immer. Und so habe ich denn letzte Nacht oder besser gesagt heute morgen einen weiteren Einblick dessen bekommen, wie sich Hunde verhalten.


 

Da ich im Moment nachts nur wenig schlafe oder aus welchen Gründen auch immer lege ich mich meist nur auf unsere 3er Couch. Als es denn an der Zeit, etwa 5 Uhr, war, lag Elisha bereits vor eben dieser Couch (Wovon wir übrigens auch einen 2er haben, wo ich immer sitze, wenn ich arbeite, also dann, wenn ich daheim bin.).


 

Eigentlich geht Satyr dann an Elisha vorbei und springt zu mir auf die Couch. Heute jedoch war genau das nicht der Fall. In einem Abstand von etwa zwei Metern setzte er sich hin. Er saß! Elisha blieb liegen und er sitzen.


 

Nachdem sich Elisha in meine Kniebeuge gelegt hat, kam dann auch Satyr. Er kletterte auf die Couch eben so, dass ich quasi genau unter im lag, wobei er mich natürlich nicht als Stütze gebraucht hat. Dann schleckte er mein Gesicht und legte sich vor die Couch, stand dann wieder auf und legte sich dann auf die 2er Matte. Wo er dann auch noch einige Stunden später lag.


 


 

Als ich mit einem starken Kaffee zurück ins Wohnzimmer kam, gab es eines der Bilder, die ich ganz besonders liebe. Auf dem 3er lagen Satyr rechts und Elisha links und zwar genau so, als wäre einer der Hunde gespiegelt worden.


 

Dummerweise bin ich im Moment irgendwie zu blöd, mein Handy zu bedienen. Deshalb gibt es von diesem wunderschönen Bild leider kein Foto.


 


 

23.07.08

03:15:16

Es ist wirklich unglaublich: Ständig schreibe ich davon, meine Teddies haben eine besonders tolle Zeit, unsere Beziehung wäre auf einem neuen Höhepunkt. Allerdings schaffen es diese Viecher sich ständig neu und selbst übertreffen. Immer schon habe ich gesagt, welch tolle Hunde die Bärchen für mich sind. Das war gestern. Und heute, in diesen Tagen und Wochen ist unser gemeinsames Leben besonders schön. Und sowohl für heute und sicher erst recht für morgen, unsere Zukunft, stellt die deutsche Sprachen keine weiteren Superlative zur Verfügung, meine Gefühle für diese Hunde wirklich treffend beschreiben zu können.


 

Es ist fantastisch, welche Lebensfreude Satyr und Elisha ausstrahlen, was auch auf unseren Bildern sehr gut zu erkennen ist. Wenn ich arbeite motiviere ich mich sehr oft damit, mir Fotos unserer gemeinsamen Unternehmungen anzuschauen.


 


 


 

Auf unserer Terasse sitzt bzw. steht Elisha gerne auf einem Sessel und stützt sich auf die Umrandung. Und jeder, wirklich jeder, wer vorbei läuft, schaut dort hin und etwa 80% derer lachen laut oder sagen etwas Nettes. Eigentlich sollte Elisha bzw. ein Husky es durchaus schaffen, einfach zu springen und zu den Leuten laufen. Sie tut es aber nicht oder besser gesagt, sie hat es (noch?) nicht probiert.


 


 


 


 


 


 


 


 

27.07.08

01:56:46


 

Manno. Erst mache ich mir meine Arbeit von fast zehn Stunden zunichte, nur weil ich versucht habe, ein Video von Slayer zu schauen. Dabei finde ich die gar nicht mal so toll, klingen sie doch in meinen Ohren wie Popmusik. Außerdem weiß ich nicht, wie das passieren konnte, weil ich immer brav gespeichert habe. Allerdings ist bei dem Video der Lenovo abgestürzt und Office hatte danach Probleme meine Dokumente wieder her zu stellen.


 

Dazu gehörten auch fünf Seiten dieses Blogs, die ich eigentlich als gelungen empfand. Was ich wohl weder nachholen, noch reproduzieren kann. Schaffe ich es doch eh nur zu einem kleinen Teil das Aufzuschreiben, was mir durch den kreativen Wirrkopf schwirrt.


 

Dann hatten wir zu allem Übel auch noch von 9 bis etwa 3 in der Nacht ein ständiges Gewitter. Das war zwar nicht so stark wie sonst, hat aber völlig ausgereicht, meine Teddies zu nerven.


 

Auch am heutigen Samstag Nachmittag hatten wir mehrere Stunden Gewitter. Und ich habe den erfreulichen Andruck, dass die Teddies sich regelrecht gewöhnt haben. Zwar waren sie immer noch gestresst und genervt, aber Satyr zeigt nicht mehr diese Angst.


 

Und ich gebe zu, dass ich meinen Hund tröste, wenn der Angst hat. Was eigentlich nicht empfohlen wird, weil der Hund sich ansonsten in seiner Angst bestätigt fühlt. Aber auch dazu habe ich eine andere Meinung.


 


 

27.07.08

23:20:05


 


 

Hachja, was ist das doch schön, habe ich es toll. So sitze ich jetzt draußen auf unserer Terasse, höre Musik und tue das, was ich Arbeit nenne. Nicht so toll, dass grade Armeen von Mücken versuchen, mir den Garaus zu machen.


 

Und wir hatten heute wieder einen wundervollen Tag. Es war tolles Wetter. Leider musste ich einige Stunden damit verschwenden, an meinem Rechner zu basteln, weil ich mal wieder irgendeinen Fehler gemacht habe und das System nicht so lief, wie ich es mir wünsche. Was aber nicht am Rechner lag! Habe noch nie ein derart stabiles System erleben dürfen.


 

Es war auch sehr warm heute und von Elisha habe ich wirklich geglaubt, sie hätte den Schuss nicht gehört. Anstatt, wie es sich gehört bzw. andere Hunde und Menschen tun, und mal etwas ruhiger sein, hat die sich heute wieder voll die Kugel gegeben. Aber auch Satyr scheinen hohe Temperaturen nichts, aber auch gar nichts auszumachen.


 

Da heute rund um Haltern viele Menschen unterwegs waren, habe ich Satyr an die Leine genommen. Dann brauche ich mich auch nicht um Elisha kümmern. Die aber hatte heute voll die Klatsche. Einmal war sie aus meinem Sichtbereich gelaufen. Wobei ich allerdings genau wusste, wo sie hin ist. Sie hat nämlich geschaut, ob sie etwas Wasser findet. Und wie sie aussah als sie wieder kam, hat sie auch welches gefunden. Allerdings mit reichlich Schlamm versetzt.


 

Das war ja jetzt gar nichts Aufregendes. Aber dann sind wir an einem Maisfeld entlang gelaufen. Elisha musste natürlich genau dort hinein. Und dann hat sie plötzlich ihre wilden Minuten bekommen: Ich konnte sie nur galoppieren hören. Nach vorn, wieder zurück und wieder vor, wobei bzw. wodurch sie immer in unserer Nähe blieb. Als die aber dann aus dem Feld kam, war die völlig platt. Sie hat heftigst gehechelt, so dass ich sie quasi zu ihrem eigenen Schutz an die Leine genommen habe.


 

Naja, meine Teddies brauchen eigentlich nur wenig Zeit Ruhe und sind dann wieder voll da. Übrigens haben wir trotz hunderten oder tausenden Ausflügler in Haltern auf unserer Tour nur einen Reiter getroffen.


 


 

Ja, ich sage bzw. schreibe es in diesen Tagen ganz oft:

Ich muss mich einfach nur auf meine Teddies einlassen bzw. muss endlich mal lernen, denen wirklich zu vertrauen. Zu einigen Bildern der vergangenen Woche durfte ich lesen, dass selbst Bilder von diesen Hunden das finsterste Gemüt aufhellen. Und genau das machen meine Hunde ständig und immer.


 

Wobei ich noch einmal betonen möchte, dass weder meine Hunde, noch ich etwas Besonderes sind. Denn im Grunde sind wir alle drei, just, what nobody wanted. Besonders aber ist die Beziehung und unser Umgang miteinander.


 

Es ist doch so einfach: Ich unternehme viel mit meinen Hunden. Dann erlebe ich ganz automatisch die verschiedensten Dinge, aus welchen ich lernen kann und was ich meine, aufschreiben zu mögen. Ich werde also durch meine Hunde mit Geschichten, Zuneigung, Lebensfreude und sogar mit Sozialkontakten versorgt oder besser gesagt verwöhnt. Und je mehr ich mit denen unternehme und sportlich aktiv bin, desto weniger labil und depressiv bin ich. Ich habe größeren Appetit und kann sogar besser verdauen.


 


 

Ebenfalls möchte ich noch einmal deutlich betonen, dass mein gesundheitlicher Zustand eigentlich nicht reparabel ist. Mir werden weder Stücke Dünndarm nachwachsen, noch werden die Narben verschwinden, was zusammen zu meiner schlechten Verwertung von Nahrungsmitteln führt. Und trotz eines ekelhaft hohen Schmerzpegel bin ich in einer körperlichen Verfassung, wie ich sie in ähnlicher Weise zum ersten Mal vor zwei Jahren derart stark erleben durfte. Auch mein Hausarzt bestätigt, dass es zum Einen in meinem Alter, weder bei meinem Verwertungszustand ohne Infusionen nicht möglich ist, sich derart körperlich zu entwickeln.


 

Klar, Fett werde ich nach wie vor weder verdauen noch aufbauen können. Trotzdem ist das Fenster, meinen Zustand durch meine Psyche beeinflussen zu können, größer, als wie ich es mir jemals erhofft habe.


 


 

Und jetzt möchte ich natürlich versuchen, diese Phase so best als möglich auszunutzen, z.B. auch, um meine finanzielle Situation und den Zustand unseres Hauses zu verbessern, bzw. so viel als irgend möglich für TeddieTV zu retten.


 


 


 

Aber nochmal zu den positiven Vibes nur durch Bilder von meinen Hunden: Genau das ist, was ich als magic beschreibe und ich hoffe sehr, dass wir genau das auch in dem Bericht für den WDR rüberbringen können. Und eigentlich sollte ich zuversichtlich sein. So muss ich doch nur den Teddies vertrauen.


 


 


 


 

02:13:13


 

Soeben habe ich wieder eine sehr beeindruckende Kostprobe von Satyr´s Zauberkraft bekommen. Weiß nicht, ob das glaubhaft ist, aber mehrmals am Tage bringen mich diese Hunde zu Freudentränen, auf jeden Fall zu sehr tiefen Gefühlen, von denen ich gar nicht geglaubt habe, dass es sowas überhaupt für mich gibt.


 

Nachdem wir einige Stunden draußen auf der Terasse waren, habe ich mich eh schon recht gut gefühlt (Das blöde Gefühl, irgend etwas vergessen zu haben plagt mich eh ständig).


 

Als Satyr dann ausgestreckt auf dem Teppich lag, habe ich mich einfach nur daneben gelegt. Sofort höre ich wie seine Rute freudig auf den Boden trommelt. Durch das Zeichen seiner Zuneigung spüre ich ein schönes warmes Gefühl.


 

Aus Dankbarkeit was dieser wundervolle Hund für mich tut, krabbel ich ihn. Natürlich spürt er mein warmes Gefühl inniger Zuneigung. Dann beginnt er mich hingebungsvoll abzuschlecken. Es dauert nur wenige Augenblicke, bis ich herzhaft lache. Das kitzelt so dolle. Und wenn ich lache und mich freue, dann ist das für meine Teddies ein zusätzlicher Ansporn. Genau so ist das auch im gemeinsamen Spiel oder wenn die zwei im Gespann rennen, legen die dann richtig los, je mehr ich Juchuh schreie.


 

Ich habe es geschafft, dabei mein Handy zu ergreifen und Bilder zu machen, sofern das bei meiner Lacherei möglich war. Von den Farben abgesehen bringen die Bilder genau rüber, was dort geschehen ist. Finde ich zumindest. Und so soll und tut es das. Durch diese Minuten bin ich für mehrere Stunden vor depressiven Abstürzen geschützt. Und schaue ich mir diese Bilder jetzt an, kommt wieder die gleiche Freude in mir hoch.


 


 


 

Irgendwann einmal hatte ich deshalb Angst, einen zweiten Hund bei mir aufzunehmen, weil ich dachte, dass es nicht möglich ist, meine Zuneigung gleichmäßig auf zwei Hunde aufzuteilen. Ich dachte immer, dass es so ist, einen der Zwei zu bevorzugen oder lieber zu mögen.


 

Aber auch darin bin ich eines Besseren belehrt worden. Klar, ich habe auch großes Glück, nicht nur, dass die sich so sehr leben, sondern in vielen anderen Punkten nahezu völlig gleich zu sein. Die sollten gleich schwer sein, bekommen exakt gleiches Futter und die ka... sogar die gleichen Mengen. Was ich aber nicht so häufig zu sehen bekomme, weil die sich dabei nicht gern zusehen lassen und sich auf einen wirklich stillen Ort zurückziehen. Wenn wir toben, so geschieht das meist zu dritt.


 


 


 

 

Super, heute waren wir seit langem mal wieder in der Heide laufen. Da ist es doch immer so schön und reich an Abwechslung. Als jedoch hier die Brücke zur Stever gesperrt war, mussten wir anstatt normal 4 Minuten, eine halbe Stunde über Haltern fahren und dadurch haben wir uns die Heide quasi abgewöhnt.


 

Es war sehr warm heute, aber das macht uns ja nicht sehr viel aus. Außerdem haben wir uns gefreut, dass Jürgen heute einen guten Tag hatte. Wir sind eineinhalb Stunden gelaufen und haben 5,5 km geschafft. An einem Stück!


 

Klar, wir haben mehrere kleine Pausen gemacht, aber die Strecke heute führte auch durch Sand und Hügel, also eigentlich sogar anstrengend zu laufen. Satyr und mir ist das egal, wir haben gelernt, zu warten.


 


 

So Du kleines Fellmonster, ich, also der Alte, mag auch noch was erzählen:


 

Ja, es war wirklich ein schöner Lauf und die Teddies haben sich wirklich gut benommen, es hat richtig Spaß gemacht. Immer wieder wundere ich mich, wie wenig Hitze den Teddies ausmacht.


 

Auf unserem Rückweg habe ich mir noch ein Eis beim mobilen Italiener gegönnt und mit heim genommen. Derzeit lasse ich die Hunde an der Doppelleine vom Auto bis zur Terasse laufen, ohne ich die Leine festhalte. Die Teddies warten dann brav am Törchen auf mich.


 

Als wir heute im Auto waren, ist Elisha aus dem Geschirr geschlüpft und daheim angekommen, habe ich Satyr und Elisha aus dem Auto laufen lassen. Elisha, also ganz ohne Geschirr steht bereits am Törchen und wartet. Doch als ich soweit bin, dreht sie um und stolziert durch die Gegend.


 

Und nein, ich bin nicht hinter ihr hergelaufen. Sofort kommt sie zurück und wartet, um dann in die andere Richtung zu laufen. Ich habe es mir mit Satyr und meinem Eis auf der Terasse bequem gemacht und nach ca. 3 Minuten war auch eine enttäuschte Elisha zurück. Sie war nicht mal nass, ich dachte, sie wäre zur Stever ins Wasser gelaufen.


 

Wie gesagt, Hitze bekommt uns gut. Ok, als wir heute Nachmittag heim kamen, war uns allen warm. Interessant jedoch fand ich, dass Satyr schneller wieder fit war, als Elisha im Vergleich. Die hatte zwar noch ihre Extrarunde, aber das hat sie kaum beansprucht.

 

Verhalten


 

Immer wieder bieten mir die Teddies neue Überraschungen, derer Verhalten verläuft wohl in ähnlichen Phasen wie bei uns Menschen. Damit meine ich zum Beispiel, dass ich derzeit täglich Pizza essen und neue Rezepte ausprobieren mag und einige Tage oder Wochen später ist es bzw. isst es etwas Anderes.


 

So hat Elisha momentan eine Zeit, in der sie ständig zum Kuscheln kommt und am Liebsten jede Minute dicht bei mir sein mag. Sie stupst dann nach meiner Hand oder schmiegt sich besonders an, wenn sie gekrabbelt werden will. Aus Prinzip und damit die Chefin nicht automatisch bekommt, was sie will, lehne ich ab.


 

Aber ich sage euch, nicht mal Steine können dem widerstehen. Wie durch Magie wandert dann meine linke Hand Richtung Elisha und ich merke das nicht mal. Wenn gar nichts Erfolg bekommt, dann legt sie ihren Kopf auf meinen Schoß und schaut mich an, spätestens dann hat sie gewonnen.


 

Heute 02.07.11 hat sie eine ganze Weile, vielleicht ein bis zwei Stunden, halbhoch neben, fast vor mir gesessen und mich angeschaut. Aber nicht mit ihrem „Niemandkannmirwiderstehenblick“, sie hat einfach nur geschaut, beobachtet. Jau, wenn Dich ein Husky, besonders Elisha derart anschaut, dann fallen euch eure Sünden bis ins Säuglingsalter ein.

 

03.07.11

Tz, Tz, und schon wieder übernehme ich das Wort. Die Teddies schlafen und ich heule, weil ich heute wieder ganz besonders deren Hundezauber erleben durfte. Diese Hunde sind einfach … dass sogar mir die Worte ausgehen.


 

Aber was war denn wieder? Physisch und psychisch bin ich noch immer in einer schlechten Verfassung. Jeder Morgen, an dem ich aufwache ist bereits ein Wunder. Ich wiege aktuell unter 34 kg!!!!!! (Ja, ich kämpfe, aber ich kann kein Gewicht zunehmen.)


 

Das ist doch total irre, das kann es gar nicht geben. Ich frage mich immer, wie ich das überhaupt schaffe, mich zu versorgen. Und dabei koche ich derzeit sogar meist mehr als ein mal frisch für mich, versorge Haushalt etc. Außerdem arbeite, schreibe ich viele Stunden pro Tag, oder besser wohl Nacht und lese extrem viel, sauge Wissen auf.


 

Gestern war ein sehr schlechter Tag. Ich konnte kaum essen, weil ich mal wieder nichts, nicht einmal einen Schluck Wasser, bei mir, bzw. in mir halten konnte. Bis um 6:00 habe ich gearbeitet und um 11:00 bin ich aufgestanden. Dabei wollte ich doch versuchen, eine möglichst lange Strecke mit meinen Teddies zu laufen.


 

Um kurz vor 15:00 sind wir dann auch Richtung Hohe Mark aufgebrochen und nach dem kurzen Schlaf mal nicht ausgebrochen. Dann muss ich immer häufiger und wehmütiger an das letzte Jahr denken, was mir gar nicht gut tut. Ich kann so Vieles nicht verstehen und schaffe es einfach nicht, mich zu melden.


 

Vom Napoleonsweg sind wir am Frankenhof sehr nahe am Wolfsgehege vorbei. Die Teddies konnten das riechen, das konnte ich denen deutlich ansehen. Beide hatten die Nasen in der Luft und zogen Richtung der Wölfe.


 

Ich war gut getaped, bekam gut Luft und das Wetter zum Laufen optimal. Einen Teil der Strecke wollte ich über Nebenwege laufen. So stand ich bald mitten im Wald und der Weg hörte plötzlich auf. Einfach so, weg. Die etwa 2 km lange Strecke wollte ich nicht zurück laufen und wir mussten uns durch Farn und dichtes Unterholz kämpfen, was sehr viel Kraft und Nerven gekostet hat.


 

Klar dass ich den Sportstrecker laufen hatte, habe allerdings nicht auf die Karte geschaut, sondern bin einfach mal der Nase gefolgt. Was denn auch gut funktioniert hat.


 

Am Ende haben wir 14,11 km geschafft in fast genau 3 Stunden. Die Teddies zu sehen, wie gut es denen geht, unser Ausflug denen Spaß macht oder die Plüschhintern nebeneinander vor mir wackeln hat eine Magie in mir geweckt. Ich bin wirklich sehr stolz auf unsere Leistung. Das hat sooooo gut getan.


 

Unterwegs sind uns einmal zwei und einmal ein Mountainbikedriver, einmal drei Jogger und eine Wandergruppe von ca. 20 Leuten getroffen. Von denen wurde ich gefragt, wie alt denn meine Hunde sind. Als ich 10 und 7 Jahre genannt habe, meinte eine Frau, sie beide Hunde auf höchstens 3 Jahre geschätzt. Natürlich haben beide den Clown gespielt.


 

Nach unserem Lauf war ich sogar noch Tanken und Einkaufen. Wieder daheim gab es für die Teddies ein besonderes Mahl. Gestern habe ich im Fressnapf gefrorenes Rindfleisch gekauft. Das gab es heute mit etwas Joghurt, Olivenöl, Eigelb, einige Krümel Brot und Haferflocken.


 

Auf unserem Lauf hatte ich meine schwersten Stiefel an, was eine optimale Wahl war. Klar, ich spüre jetzt, 03:57:30, meine Beine und essen konnte ich leider auch nicht viel, fühle mich aber trotzdem super. Was aber leider nicht lang angehalten hat....


 

 

Ein ganz normaler Sonntag an wunderschönem Wetter in unserem nicht normalen Leben. Wobei wieder jedem freigestellt sein soll, was wie und wieviel normal ist oder er, sie dafür hält.


 

Entgegen meiner derzeitigen Gewohnheit war es noch dunkel, als ich mich hingelegt, nachdem ich einige Stunden geschrieben habe. So gegen zehn Uhr war ich wach und habe noch etwas geduselt. Ich hatte starkes Sodbrennen, weshalb ich sehr häufig wach geworden bin und mit Milch löschen musste.


 

Mit gutem Appetit gab ich mir dann die ersten 1.000 kcal dieses Sonntages und saß dabei auch schon wieder am Compaq. Kurz draußen stellte ich erfreut fest, dass es wirklich gutes Wetter ist und dafür nur wenige Touristen unterwegs sind.


 

Nach einem weiteren Snack rüsten wir dann zu einem kleinen Ausflug auf. Nur nicht die Bömskes vergessen? Heute fiel die Wahl meines Stiefelticks auf meine Meindl Air Revolution in orange. Handy, Headset und Notfallmedikamente eingepackt, Handschuhe an und es geht los. Natürlich hatten auch die Teddies mittlerweile einen Snack und hüpften in freudiger Erwartung um mich herum.


 

Zum Teufelsmoor sind wir gefahren und dort eine kleine Runde von knapp 2 Kilometern gelaufen. Mühsam muss ich mir jeden Schritt erkämpfen, ich habe derzeit nur sehr wenig Kraft. Außerdem ist es dort durch den sandigen Boden sehr schwer zu laufen, sollte mir jedoch heute ein zusätzliches Training bieten.


 

Heute sind die Teddies traumhaft gelaufen. Als gutes Team Schulter an Schulter haben sie mich mit angenehmen Zug geführt. Nur ein Wanderer konnte die Hunde ablenken. Nach unserem Lauf war ich nicht nur müde, sondern auch glücklich und zufrieden.


 

Auf dem Rückweg habe ich beim Bauernladen Sträter halt gemacht, dort etwas Spargel und Kartoffeln gekauft. Eine wahrhaft traumhafte Qualität und Frische!


 

Wieder daheim habe ich zuerst unsere Tassimo um einen leckeren Kaffee erleichtert und dabei etwas entspannt und Autorennen gespielt. Dann habe ich mich in die Küche getrollt und mir etwas Leckeres gekocht. Das Gleiche wird es morgen noch einmal geben, wofür ich mir bis dahin das Rezept aufspare. Ich kann nur sagen: Lecker war es!


 

Küche geputzt, gespült, Blumen gegossen und ähnliche Verpflichtungen, die es wohl immer geben wird und schwupps war es 18:00 und ich habe wieder den Rechner auf den Schoß genommen. Dabei habe ich mit einem Auge auf D-Max „Ausgesetzt in der Wildnis“ geschaut. Und wieder schwupps war es dann auch schon wieder vier Uhr. (Anmerkung aus dem Lektorat: Es ist fast sechs und er schreibt immer noch....) Aber natürlich und sonst wären die beleidigt, wurden dann auch immer zwischendurch die Teddies gekrabbelt. Das ist schließlich mein Job. Meine Hunde lieben es, sich an mich zu kuscheln, wenn ich schreibe. Obwohl... eigentlich und überhaupt.....


 

Nichts Besonderes? Langweilig oder gar krank? Was auch immer, für mich war es ein guter Tag. Mein Schmerzpegel war sehr niedrig bzw. durch Medikamente dorthin gedrückt, mir war kaum übel und ich konnte mit Appetit essen. Ich konnte es genießen, fast den ganzen Tag an der frischen Luft zu sein. Dazu habe ich mein Wissen weiter aufgerüstet und 20 Normseiten produziert. In Anbetracht auf meine Mittel war dieser Tag wie ich mir mein Leben derzeit wünsche. Und ich freue mich über jeden, den ich derart bekomme.


 

Jeder Tag, den ich ganz normal mit meinen Hunden leben darf, ist ein Gewinn!


 


 


 


 


 


 

Satyr.....


 

Andauernd sage ich, wie außergewöhnlich dieser Hund ist. Ok, Elisha ist das auch und außerdem sagt das wohl jeder von seinen Hunden. Leben zwei extrem sensible Gestalten 10 Jahre sehr eng beieinander, dann ist es wohl auch normal, wir gegenseitig unsere Gedanken lesen können.


 

Trotzdem schafft es dieser Hund, mich immer wieder neu zu überraschen. Heute lag ich bei traumhaftem Wetter auf der Terasse und habe gearbeitet. Alle Nachbarn um uns herum waren ausgeflogen, weshalb die Musik etwas lauter war, als normal. Damit sich die Teddies nicht im Wohnzimmer eine Beschäftigung aussuchen, hatte ich die Tür fast geschlossen angelehnt.


 

Satyr liegt völlig entspannt unter mir, als er plötzlich aufsteht, die Tür ins Wohnzimmer aufstupst, reingeht, wieder rauskommt und mich ansieht. Also stehe ich mal auf und gehe ins Wohnzimmer, wo ich dann auch das Telefon hören konnte. Wenn der Hausanschluss klingelt, dann juckt die Teddies das überhaupt nicht, die heben nicht mal ihren Kopf. Nur mein Handy habe ich derart konditioniert, dass die Hunde darauf reagieren, wenn ich nicht sofort rangehe.


 

Aber dass ich auf der Terasse bin und nahezu gar nichts von drinnen höre, kommt nur selten vor. Entsprechend habe ich auch niemals etwas mit den Hunden eingeübt. Ohne jeden Zweifel hat er mich dazu gebracht, ich noch rechtzeitig am Telefon zugegen war. Ein weiteres Mal bin ich schwer beeindruckt, aber auch wieder tief berührt.


 

Wie schafft ein Hundeverstand sowas? Ich hab keine Ahnung. Ok, er hat schon öfter gesehen, dass ich, wenn ich nicht im Wohnzimmer bin, zum Telefon spurte, wenn es bimmelt, aber daraus kann er doch nicht schlussfolgern.....

 

06.07.11

01:39:05


 

Also irgendwie entartet der TeddyBlog derzeit zum persönlichen AusweinBlog des Alten. Mag und brauche es wohl, mich hier mitzuteilen. Außerdem gehe ich damit niemandem auf die Nerven. Haha, ja wem denn auch?


 

Egal, heute ging es in der Talkshow Lanz im ZDF um mein Lieblingsthema, die Ernährung. Dort sagte ein Internist, dass ab einem gewissen Untergewicht, er nannte 40 kg ohne Angabe der Körpergröße, unter vielem Anderen das Gehirn gar nicht richtig funktionieren kann. Das ist auch die Ursache, dass Magersüchtig erkrankte Menschen sich als normal wahrnehmen. Naja, ich nehme mich ganz und gar nicht mehr normal wahr.


 

Und wieder frage ich mich, was mich antreibt, nein, mich treibt der Hundezauber meiner Teddies an. Aktuell habe ich jetzt 33 kg, und wie schon oft geschrieben, weiß ich nicht, wie ich schaffe, was ich schaffe:


 

Heute bin ich um halb neun aufgestanden, habe gearbeitet und reichlich Milchkaffeee getrunken. Als wir um etwa ein Uhr zu unserem Ausflug auf und nicht ausbrachen, hatte ich auf diese Weise bissel was über 1.000 kcal drinne. Und es blieb sogar dort. Wieder sind wir in die Hohe Mark gefahren, um wieder an den Wölfen vorbei zu kommen.


 

Es hatte etwa 22 Grad und sonnig. Dabei sind wir 8,6 km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 4,8 km/h gelaufen. Wieder daheim habe ich auf der Terasse gearbeitet und reichlich Kaffee getrunken, habe mich dann bissel Haus und Hof gewidmet. Gegen halb acht gab es dann Pfannengyros mit Bratkartoffeln und Feta, dazu 0,5 ltr RedBull, also mit Vitaminen und Zucker gepeppte Brause.


 

Und ja, ich hatte Glück und keine Probleme nach dem Essen, an die ständig dichte Stenose habe ich mich gewöhnt und kann den Schmerz ausfiltern. Mit der letzten Stunde Tageslicht sind wir dann noch 5,08 km, ebenfalls mit 4,8 km/h gelaufen. Einzig Problem ist trotz Tapes mein rechtes Knie, welches mir grad Schmerzen bereitet und ich kaum noch laufen kann. Es gibt Tigerbalm und Voltaren unter Bandage. Morgen oder gleich muss ich wieder fit sein.


 

Die Teddies fanden den Tag natürlich super und sehen glücklich aus. Die finden Alles toll, was ich mit denen veranstalte. Ich habe die tollsten Köter der Welt. Ohne meine Hunde hätte ich in meiner derzeitigen Verfassung von Körper und Seele nicht die geringste Chance, auch nur einen weiteren Tag zu schaffen. Außerdem habe ich den ganzen Tag Musik gehört, was mir immer gut tut.


 

Ja, ich freue mich über jeden Tag, den ich schaffe. Laut Hausarzt müsste ich in den letzten Wochen schon reichlich gestorben sein. Aber irgendwie scheint meine Zeit absolut nicht reif, dass ich verschwinde. Jetzt, 02:22:56, sitze ich hier und bin noch immer euphorisch.


 

Heute habe ich auch das Geld für unseren neuen Roller überwiesen. Angeblich soll der gebraucht sein, was ich jedoch nicht wirklich glaube, weil die Dame drei Stück davon verkauft hat und letzte Woche ein anderer Anbieter die Dinger neu versteigert hat. So oder so haben die Teile um die 100,- euro gebracht, was schon ein super Preis ist. Unser Roller hat nen Fuffie gekostet und das ist weniger, was es mich gekostet hätte, unseren alten Roller mit neuen Bremsen auszustatten. Außerdem ist unser alter Roller wohl eher für Asphalt geeignet. Im OffRoad hier hat das Teil derart gerappelt, dass kaum Geschwindigkeiten über 18 km/h möglich waren. Das ist genau der Punkt, wo die Hunde von Trab in Gallop aufdrehen. Deshalb musste ich die viel mehr runterbremsen, als dass ich die unterstützen musste.


 

Haaaa, der neue Roller ist komplett schwarz, deutlich stabiler und durch die speziellen Reifen sicher auch besser abgefedert. Und er hat Scheibenbremsen, was meiner Meinung nach ein Muss ist. An dem alten Roller waren nämlich die Bremsen überfordert und die Felgen schwarz von Gummi. Aber wer mit einem normalen, also kein Husky, läuft, dem kann unser alter Roller sicher noch Freude machen. Das Teil hat mal 500 euro neu gekostet, unser Downhillking soll eine Preisempfehlung von 799,- euro haben. Was bei der Ausstattung und verglichen mit anderen stabilen Rollern durchaus möglich ist.


 

Grad kam Elisha aus dem Flur zurück, springt zu mir auf die Couch und legt mir ihren Kopf auf die Schulter. Das ist ein solch schönes Gefühl und dazu ihr Zauberblick, ein Traum. Mir ist, als wolle sie sich für den schönen Tag bedanken. Und toll wird, wie die sich freuen, wenn ich die in die Zuggeschirre stecke. Wenn ich dann endlich mal wieder ein funktionierendes Handy habe, dann gibt es tolle Videos. Die Hunde sind Alles für mich, mein Leben und es ist einfach nur schön, mit solchen Hunden eins mit der Natur zu sein. Das ist pure Magie, was nur nachvollziehen kann, wer es so erleben durfte.


 

Ich frage mich immer, wo die anderen Hunde sind. In der Hohen Mark haben wir einen Hund mit zwei Menschen gesehen und sind von 5 Mountainbikern überholt worden. Heute Abend haben wir niemandem auf unserem Trail gesehen. Ich liebe es, welch großen Raum wir zur Verfügung haben.


 

Wieder zeigt sich, wie wenig es doch braucht, um glücklich zu sein. Nur wenige Menschen haben die Möglickeit, derart nahe an und mit der Natur zu leben. Und wenn die Teddies Schulter an Schulter mit ihren Plüschhintern vor mir wackeln, dann muss ich einfach laufen. Und diese Hunde freuen sich wirklich über jeden Meter. Nichts mit Bällen oder sonstwie spielen, sondern laufen, laufen, laufen.


 

Und das heißt „Desire to go“ und das ist die Magie eines Husky. In einem Hundeforum las ich neulich die Frage, ob Hunde auch beleidigt sein können. Mit einem Husky würde die Frage gar nicht aufkommen und wie die beleidigt sein können. Zum Beispiel Elisha gleich, die sich grad auf den Weg zu mir gemacht hat und ich sie nicht, wie gewünscht, krabbel.


 

Na, wie wäre es, wir morgen in der Heide laufen? Da müssen wir dann ziemlich kreuz und quer laufen, um 10 km zu schaffen. Hachja, wir werden das spontan entscheiden. Oder wir laufen um den Hullerner See, was dann aber deutlich über 10 km wäre, hoffe, mein Knie wird besser. Und ich hab schon wieder Appetit auf Gyros. Spare Rips or Chicken Wings wären auch mal wieder lecker. Oder Pizza? Jau, mittags gibbet Pizza und abends Gyros.


 

Ja, so wünsche ich mir mein Leben oder besser, realistischer möglichst viele Tage.

 

07.07.11

00:09:05


 

Der Mittwoch war denn mal wieder ein Tag, den ich am Liebsten ganz schnell vergessen würde. Nur habe ich es leider nicht so mit dem Vergessen, manchmal gut, aber meistens schlecht. Mal wieder war ich übelst aufgewühlt, habe mich mit Erinnerungen gequält und dementsprechend mal wieder nur zwei Stunden am Morgen schlafen können.


 

Ein weiterer Kampf fand in meinem Knie statt, ich konnte nur sehr schlecht laufen. Gut gelaunt geht ganz anders. Am Nachmittag waren wir am Teufelsmoor, weil ich nach den Blaubeeren schauen wollte. Natürlich Fehlanzeige, die Dinger kannst mit ner Lupe suchen. Diese Tour ist sehr sandig und hügelig, irgendwie hat der Upload unserer Strecke nicht funktioniert. Sehr mühsam haben wir in einer Stunde 4 km geschafft und mein Knie ist die Hölle. Den ganzen Tag quälen mich üble Schmerzen.


 

Einkaufen, Hausarbeit und endlich gab es wieder Pfannengyros mit Bratkartoffeln. Das ist mir so gut gelungen, das Fleisch aus der Edelstahlpfanne schön cross und trotzdem nicht trocken, meine Kartoffeln sind derzeit legendär. Allerdings hätte ich mir die Zubereitung auch verkneifen können oder direkt ins Klo kippen. Ich kämpfe und kann veranstalten, was will und ich werde immer weniger. Ja, ich wünsche mir, dass die Aussage, bei einem derartigem Untergewicht das Gehirn nicht mehr richtig arbeiten kann, auf mich zutrifft. Ok, ich habe ne ordentliche Klatsche, was jedoch nichts mit meinem Gewicht zu tun hat.


 

„Weiße Schoko mit Macadamia“ klingt toll, gelle? Das ist eine neue Sorte MüllerMilch. Habe ich mir beim Einkauf gegönnt. Und ich kann euch sagen, Finger weg von dem Zeug! Trotz weniger Zusatzstoffe schmeckt das übel künstlich.


 

Ja, der Teddyblog wird zu meiner Therapie? Anscheinend soll das wohl in diesen Tagen so sein.

Wir schaffen aus Einfachem Besonderes und machen All- zu Sonntagen!

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