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Vorsicht heftig und sehr intim Dies ist keine Leseprobe von irgendwas, sondern eine Art Vertrag mit mir selbst und dessen Veröffentlichung quasi Motivation und Therapie für mich selbst. Wie und warum so etwas Sinn macht und funktioniert erfährt der interessierte Leser in meiner Schrift „Sport ist Mord – Essen ist Sünde“.
2010 war eines meiner besten aber gegen Ende auch eines meiner schlechtesten Jahre. Geblieben sind Erinnerungen und Sehnsucht, welche einfach nicht verblassen wollen, und leider auch Schulden. Ein weiteres Mal, wo ich alles verloren habe, also außer den Schulden. Mein gesundheitlicher Zustand hat sich erheblich verschlechtert. Fast wäre ich gegangen, bin mehrfach zusammengebrochen, war mehrere Tage im Koma und habe mehrere Wochen im Krankenhaus verbringen müssen und habe bis auf 31 kg an Gewicht verloren. Ebenso habe ich wieder erleben und fühlen müssen, was es heißt, wirklich allein zu sein. Was war mit all denen, die mir 2010 gesagt haben, welch toller Typ ich bin und jeder Zeit Hilfe bekomme. Auch von diesen Worthülsen ist mir nicht geblieben, nichts habe ich bekommen. Höre ich heute die Worte Freund und oder Liebe, dann muss ich mich übergeben und das derzeit auch im wahren Sinne des Wortes. Mit 31 kg war ich derart schwach, dass ich nur wenige Meter laufen konnte. Ich hatte bzw. habe sehr starke Schmerzen und habe Blut erbrochen, um nur zwei Symptome zu nennen, bin mehrfach umgekippt. Wie schon erwähnt haben sich alle so genannten Freunde mit einer Ausnahme von mir abgewandt. Zahlreiche Internetkontakte habe ich mir in den letzten Jahren auf- und im Jahr 2010 komplett abgebaut. Ich stand vor dem Nichts. Meinen einzig geliebten Hunden kann ich nicht mehr geben, was sie brauchen und verdienen. Ich habe finanzielle und gesundheitliche Probleme und bin mit meinen Ängsten völlig allein. Weihnachten, also das Julfest habe ich im Krankenhaus verbracht. Eine sms habe ich bekommen, meine sms, die ich verschickt habe, haben nicht einmal eine Antwort bekommen. Dazu gab es keinen Besuch und auch keinen Anruf. Einige Wochen habe ich mit einem Herrn in einem Zimmer gelebt, mit dem ich mich wirklich gut verstanden habe. Im Sommer wollte er uns mit dem Rad besuchen kommen. Gestorben ist er im März. Da ich mich kaum rühren konnte und, wie erwähnt, jede Anstrengung meine letzte sein konnte, sah mein Haushalt entsprechend aus. Noch immer habe ich sehr starke Schmerzen und muss mich oft übergeben, dabei ich mehrere Stunden sogar jeden Schluck Wasser ausgespuckt. Mein Hausarzt lehnt mittlerweile jede Verantwortung ab und jetzt, im Mai 2011, sollte ich eigentlich wieder im Krankenbett liegen. Vor etwa einem Monat habe ich, hoffentlich, den absoluten Tiefpunkt erreicht, aber auch den Kampf wieder aufgenommen. Meine Medikation habe ich auf eigene Verantwortung verändert. Ganz vorsichtig laufe ich mit meinen Hunden jeden Tag etwas mehr. Meine Hunde motivieren mich und bewahren mich vor dem letzten Schritt. Möglichst viel Zeit verbringe ich bei diesem Traumwetter auf unserer Terasse, gern in der Sonne, was mir sehr gut tut. Derzeit koche ich besonders gern und manchmal auch zwei Mal am Tag. Sehr extrem achte ich auf meine Ernährung und zum Glück muss ich mich weniger häufig übergeben, als noch vor einem Monat. Trotzdem habe ich oft sehr starke Schmerzen und besonders meine Engstellen im Dünndarm bereiten mir Sorgen. Es macht mir Angst, wenn ich an einem Tag wieder jede Kalorie einzeln habe erkämpfen müssen, dabei weniger geschafft, als wie ich eigentlich brauche und diese mir Schmerzen bereiten, als würde mein Darm platzen. Schaffe ich es, zumindest einen Teil dessen zurück zu bekommen, was ich im letzten Jahr hatte, dann würde mir das jetzt schon reichen. Täglich schreibe ich viele Stunden und verschicke verschiedene Angebote, die mir hoffentlich bald einen Auftrag bringen und meine Arbeit entsprechend steuern, einige meiner Probleme lösen. Irgendwie habe ich es auch geschafft, dass ich mich in unserem Haus wieder wohl fühlen kann. Dabei habe ich mich auch von einigem Ballast getrennt und zwar psychisch, aber auch physisch. Kennt ihr Zeiten, in denen ihr euch oft eurer Kindheit erinnert, ständig auf euer Leben zurück bringt? Das Gefühl, on the edge of a knife zu laufen und jeder Schritt der Letzte sein kann? Leben und Tod nur durch ein Haar getrennt. So gern möchte ich noch einmal das Meer sehen, mit meinen Teddies erleben. So gern würde ich wieder größere Ausflüge erleben, nach Arnheim fahren, Konzerte besuchen. Jetzt habe ich einen Haufen Probleme, erst mal finanzieller Natur, wir haben kein wirkliches Auto, können keine Ausflüge unternehmen. Netbook und Handy stürzen abwechselnd ab und mein Darm macht mir große Sorgen, ich hatte in den letzten Tagen besonders starke Schmerzen, bin sehr depressiv. Aber..... Ich habe mich mal wieder in Arbeit geflüchtet, was sich endlich mal lohnen sollte. Wir haben den letzten Vollmond vor der SSW, der so genannte Blutmond und dieses Datum wird mein offizieller Start in das New Life sein, was ich leider schon öfter gedacht habe, nur passiert immer irgendwas und behindert mich. Aber jetzt habe ich eine neue HomePage erstellt mit zahlreichen Kostproben und allen Informationen. Mehrere Angebote, Bewerbungen, habe ich fertig gestellt und kann endlich auf eine HomePage verweisen. Sonst denke ich immer: Nein, dieses und jenes muss ich erst noch machen, bevor ich das Angebot abschicke. Aber jetzt gibt es keine Ausreden mehr, es muss losgehen, das sprichwörtliche Wasser steht mir bis zum Hals, dringend brauche ich positive Ergebnisse.
Etwa die Hälfte meiner Arbeitszeit möchte ich für ein Projekt ala „Body&Soul“ aktiv sein, die zweite Hälfte teilen sich meine Hobbyprojekte und eine Biographie, welche ich als Ghostwriter schreiben darf. Und wieder nehme ich mir ganz fest vor, endlich unsere Geschichte verschiedenen Magazinen anzubieten. Wenn wir endlich wieder ein richtiges Auto haben, dann möchte ich wieder Ausflüge unternehmen, mit den Teddies, zu Konzerten und um Kontakte zu besuchen, von denen ich hoffentlich bald wieder welche aufgebaut habe. Derzeit ist es so, dass ich ein, zwei Tage gut essen kann und dann kommt es zu einem Verschluss und ich liege ein, zwei Tage flach und habe auch Fieber dabei und kann fast gar nichts essen und habe starke Schmerzen und natürlich entsprechende Ängste. Schnellstens muss ich eine Lösung finden, wenn ich operiert werden oder anderweitig ins Krankenhaus muss. Ansonsten wünsche ich mir, möglichst lange hier wohnen bleiben zu können und noch möglichst viel Zeit mit meinen Teddies verbringen. So, und dies werde ich gleich posten, die neuen Texte auf meine Homepage laden, die Domain Hundezauber.com umstelle und damit geht es offiziell los. Dies soll mein Vertrag sein, damit ich auch tue, was ich mir so ausdenke, also nicht nur Schreiben, sondern auch verschicken! Schließlich habe ich nur noch meine Hunde und einen Haufen Probleme, also ich kann nichts verlieren. Heute habe ich zum ersten Mal wieder fast fünf Kilometer an einem Stück zu laufen, in etwas über einer Stunde. Die Teddies sind glücklich, dank Exspot endlich zeckenfrei. Das hat mächtig gut getan. Ich habe heute recht gut essen können und wir haben gutes Wetter. So fühle ich mich denn heute besser als in den letzten Tagen, die wieder sehr schwer waren. Und ich habe es geschafft, irgendwie, nur meine Teddies und ich. Und so soll es denn jetzt auch weiter gehen. Wir schaffen aus Einfachem Besonderes und machen All- zu Sonntagen!nach oben nPage.de-Seiten: MissMicky-eine Katze | Mietfahrerjobs- private Arbeitsverm |
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