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Elisha erzählt die kurze Version unserer Geschichte:
Seit seiner Kindheit hat Jürgen gesundheitliche Probleme. Nachdem er als Kind schon viele Krankenhäuser von innen sehen musste, erfuhr er mit 12 Jahren, dass er unter einer nicht heilbaren Darmerkrankung (Anmerkung des Schreibers: Menuepunkt Morbus Crohn) leide. So vergingen die Jahre, in denen er zwei mal operiert, wobei ihm Dünndarm entfernt wurde. Eigentlich hätte er schon reichliche Male das Zeitliche segnen sollen, hat es aber irgendwie immer wieder geschafft, aus seinen Schlachten als Sieger heraus zu gehen. 2001 war eines seiner schlechtesten Jahre, aber im Januar 2002 hat er mit letzter Kraft ganz etwas Schlaues getan. Er hat sich seinen Kindheitstraum erfüllt und einen Hund, Satyr bei sich aufgenommen, der ganz besonders auf ihn aufpasst. Im Laufe weiterer Jahre kam dann auch ich dazu. Wegen seiner Darmerkrankung hat Jürgen starkes Untergewicht und dürfte mit derzeit 34 Kilo (Stand Juni 2011) eigentlich gar nicht existieren, mindestens jedoch ein Pflegefall. Statt dessen lebt er mit Satyr und mir ein sportliches, spannendes und ungewöhnliches Leben. (Anmerkung des Schreibers: Was das bedeutet, kannst Du im TeddieBlog verfolgen.) Und wäre dem nicht schon genug, so arbeitetet er für den Traum, mit seinen Schreibereien und Konzepten eine neue Existenz für uns aufzubauen, um nicht dem Staat auf der Tasche zu liegen und statt dessen eifrig für neue Steuern zu sorgen. Leider hat sich Jürgens´gesundheitliche Situation in den letzten Monaten extrem verschlechtert. Deshalb müssen wir besonders gut auf den aufpassen, der eigentlich schon wieder im Krankenhaus liegen sollte, aber statt dessen um jeden Meter kämpft, den er mit uns laufen kann, um jeden Bissen, den er futtern kann. Satyr und ich machen uns große Sorgen um den. Jürgen hat mir Bilder von Satyr gezeigt, als dieses magere und zitternde, vor allem Angst habende Hündlein zu ihm kam. Niemand hätte ihn damals als Husky bezeichnet, wobei wir übrigens der Meinung sind, dass sich ein richtiger Husky durch seine besonderen Eigenschaften beschreibt und Äußerlichkeiten keine wirklich große Rolle spielen. Trotzdem bin ich ….. (Anmerkung des Ghostwriters: Eigenlob stinkt. Woher hat dieser Hund eine derartige Arroganz?) Jürgen und Satyr sind überextrem sensibel und verstehen sich blind. Deshalb macht sich Satyr sehr häufig Sorgen, weil Jürgen ihm gar nichts verheimlichen kann. Wenn es einem der zwei Beiden schlecht geht, dann kommt schnell der 2te dazu. Genau hier komme ich ins Spiel. Ja, natürlich bin ich auch sehr sensibel und spüre sofort, wenn es meinen Männern schlecht geht. Ich bin sehr lustig und fange jeden mit meinem besonderen Charme. Und wie die Geschichte weiter geht, liegt vielleicht in Deiner Hand?
Ich hoffe, diese wundervollen Hunde zu verdienen, nicht jedoch verdiene ich Mitleid.
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